Red Dead Redemption 2 - © Rockstar Games

Red Dead Redemption 2

Gibt es bald eine PC-Version?

Ist eine PC-Version von RDR 2 in Sicht? Rudert Rockstar bei Ingame-Käufen zurück? Und was hat es mit einer bekannten Stimme auf sich? Das erfahrt ihr hier:

Kaum war Red Dead Redemption 2 erschienen, machten bereits erste Gerüchte die Runde. In er Companion App tauchten Codezeilen auf, die eine PC-Umsetzung vermuten ließen. In diesem Blog-Artikel haben wir bereits darüber berichtet.
Schon GTA IV und V wurden von der Konsole auf den PC portiert. Dabei wurde fast völlig vergessen, dass Teil 1 von Red Dead Redemption (2010) gar nicht für den PC veröffentlicht wurde. Eurogamer bloß eine Sorge: Dass es für die PC-Version womöglich schwer werden könnte, die native 4K-Auflösung der Xbox One X erreichen zu können. Dafür dürfte die Framerate auf dem PC deutlich höher ausfallen, als auf Xbox oder PlayStation.

Hier nochmal der Release-Trailer:

Vor kurzem tauchte ein Video auf, das den Epilog von Red Dead Redemption 2 zeigt. Und in diesem ist eine bekannte Stimme zu hören, die sehr unerwartet auftaucht. Aus Spoiler-Gründen sei hier nicht erwähnt, um welchen Charakter es sich handelt. Jedenfalls gibt es nun wilde Theorien, wie und warum diese Stimme zu hören ist. Die interessanteste ist, dass Rockstar Games ein Remaster von Red Dead Redemption Teil 1 als DLC oder als Single-Player-Expansion plant. Der erste Teil hätte es absolut verdient, neu aufgelegt zu werden, denn die Darstellung des Games, das auf Playstation 3 bzw. Xbox 360 erschien, ist etwas in die Jahre gekommen.

In diesem Video ist die aus Red Dead Redemption 1 bekannte Stimme zu hören:

ACHTUNG: Spoilergefahr!

Brandaktuell in Red Dead Online sind jedoch Mikrotransaktionen. EA hat sich letztes Jahr in Battlefront 2 damit die Finger verbrannt. Die verhassten In-Game Käufe für Items und Waffen haben fast Pay-to-win Charakter. Rockstar hat vor 2 Wochen bereits auf die Kritik reagiert und angekündigt, sein Geldsystem anzupassen. Artig bedankte sich der Entwickler für das Feedback und gelobte Besserung. Dennoch hat sich nicht viel getan, die Mikrotransaktionen sind geblieben, genauso wie der Frust der Gamer. Ein Reddit User hat ausgerechnet, dass es (selbst nach der Anpassung) noch 177 Tage dauerte, um genug Gold für jedes im Spiel erhältliche Item zu grinden – ohne auch nur eine einzige Quest gespielt zu haben!

Auch Rockstar setzt in Red Dead Redemption 2 auf Mikro-Transaktionen

Um die Items nicht mühevoll erspielen zu müssen, können Online Spieler die Goldbarren auch mit Echtgeld kaufen. Die Mikrotransaktionen und die hohen Preise haben zu massiver Kritik der Community an Rockstar geführt. 25 Goldbarren kosten im Store knapp 10 Euro, für etwa 100 Euro erhält man 345 Barren. Rockstar lockt derzeit mit Gratis Edelmetall für die Teilnahme an der Beta oder mit einem „nimm 2, zahl 1“-Angebot zum Kauf des kleinen Pakets. Auch die Käufer der Sondereditionen bekamen Premium-Ingame-Währung geschenkt.

Worauf es PC-Gamern bei Red Dead Redemption 2 ankommt:

Es war abzusehen, dass Rockstar nach dem Erfolg von GTA Online auch bei Red Dead Online auf Ingame-Käufe setzen würde. Auf Reddit machten die Fans ihrem Ärger Luft. Es ging auch die Angst um, dass Rockstar dank der kaufbaren Items im Shop keine Motivation mehr für neuen Content habe. Dafür sollen umso mehr Gegenstände zum Kauf angeboten werden. Leicht verdientes Geld für Rockstar, dafür muss man einfach die Cashcow weiter melken, war ja bei GTA Online nicht anders. Und das funktioniert nach wie vor ausgezeichnet. Wir Gamer können nur hoffen, dass Rockstar endlich einlenkt, den Bezahlwahnsinn einstellt und mit einem Remake des Vorgängers endlich wieder tut, was es am besten kann: Nämlich Games mit tiefer Story und genialem Gameplay zu entwickeln. Es wäre aber fast zu schön, gäbe es 2019 doch wirklich ein Red Dead Redemption 1 Remake oder besser einen PC-Release von Red Dead Redemption 2.