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Grumpy Dani

Gar nicht so grumpy, wie man vielleicht erwarten könnte, ist die Streamerin, die wir euch hier vorstellen. Auf dem Twitch-Channel

Grumpy_Dani

gibt’s fast täglich Streams von allen möglichen Spielen, quer durch die Bank und manchmal auch Bastel-Streams.

Dani ist 29, kommt aus Österreich und ist der Liebe wegen nach Bayern gezogen.

Dani erkundet gerne ihre neue Heimat...

„Es gefällt mir hier landschaftlich sehr gut und es ist richtig schön dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen. Ich bin ein sehr authentischer Mensch: Fröhlich, liebenswert verpeilt, immer ein Lächeln im Gesicht und für alles offen. Genau das ist es, was die Zuschauer an mir und meinem Channel mögen.“, so beschreibt sich die Gamerin selbst.

...ihr Hund darf dabei nicht fehlen

Zu ihren größten Hobbys zählt ihr Hund: „Daher bin ich auch sehr gerne in der Natur und genieße die Landschaften. Außerdem habe ich hobbymäßig einige Fotoshootings gemacht, bevor ich nach Bayern gezogen bin. Dieses Hobby gibt es jetzt natürlich auch noch, aber nicht mehr so regelmäßig wie früher, da einfach Streaming und mein Hund ganz oben stehen.“

Modelling ist ein weiteres Hobby der sympathischen Streamerin

Was es auf Grumpy_Danis Channel zu sehen gibt?

„Ich habe eine liebe Community, bei der man sich wohl fühlt. Bei mir wird immer viel gelacht aber auch geschrien. Kein Tag ist wie der andere.“

Grumpy_Danis Streaming Desk – hier findet die Magie statt! Als Streaming PC kommt ein HI-TECH Xtreme Gamer PC Wrath zum Einsatz

Dani streamt auf einem Xtreme Gamer PC Wrath, und benutzt neben 2 Acer Monitoren und dem Standard Gaming Equipment bestehend aus Keyboard, Maus, Headset, Tischmikro und Webcam auch ein Elgato Streamdeck und einen Green Screen. Die Zeit, in der sie nicht gerade live zockt, ist sie mit dem optimalen Setup für ihren Channel beschäftigt: „In der meisten Zeit nutze ich den PC auf jeden Fall zum Streamen. Wenn ich nicht streame, wird er für diverse Einstellungen verwendet, wie zB das Streamdeck einrichten, Layout, Bot-Einstellungen, Alert Sounds oder Videos schneiden etc.“

Und da Fotografie eines ihrer Hobbys ist, nimmt sie sich auch Zeit für das Aussehen ihres gesamten Channel-Layouts und ihrer Videos, die sie auf ihrem Gaming PC bearbeitet: „Ich verwende Foto- und Videoprogramme, um die Layouts, Banner, Stream-Szenen oder Best-of-Videos zu erstellen.“
Dani ist also ein richtiges Multitalent, mindestens genauso wie ihr HI-TECH Gaming PC, der bis jetzt allem Stand hält was sie sich vor nimmt. Dani hat daher keinen akuten Grund, sich um einen neuen PC umsehen zu müssen.

Twitch: Zuhause für Streamer wie Dani

Wenn sie sich dennoch einen neuen Gamer PC kaufen würde, weiß sie ganz genau, worauf es ankommt: „Die Leistung muss natürlich passen, damit der Stream einwandfrei funktioniert. Und da ich eine Frau bin, sollte er super aussehen mit schönen Lichtern und so :D“

Die Einrichtung eines Channels kann richtig ausarten

Super aussehen sollte für Dani auch das Layout ihres Channels. Mit Feintuning hat sie viel Zeit verbracht, bis alles perfekt aussah und auch funktionierte: „Am 22.04.2018 startete mein erster Stream mit Stardew Valley und Mario Kart. Ich habe also anfangs nur auf der Nintendo Switch gezockt. Ich hatte in den ersten Wochen noch nicht einmal einen Chatbot, um in das Ganze mal rein zu kommen und zu schauen, ob es mir auch wirklich so gefällt, wie ich geglaubt habe. Bevor man damit anfängt, glaubt man ja gar nicht, wie viel Arbeit es ist, alles einzurichten. Ich habe Tage und Nächte damit verbracht. Öfter mal habe ich das Layout gewechselt, Befehle geändert usw. Da steckt schon wahnsinnig viel Arbeit dahinter, was anderen gar nicht bewusst ist.“

Stardew Valley zählt zu ihren Favourite Games Mario Kart kommt auch immer gut an

Wie viele andere hat auch Dani kein Vorbild gehabt: „Nein, ich habe und hatte noch nie Vorbilder. Ich bin ich und kann nie genauso sein wie jemand anders. Man sollte immer sein Bestes geben, ohne sich an jemand anders zu orientieren. Vielleicht ist mein Bestes nicht so toll wie das eines anderen, aber dafür ist man dann in einem anderen Bereich besser :)“

Die Devise des Gamer Girls, die eigentlich fürs ganze Leben gilt und uns besonders gefällt, ist:

„Immer positiv denken und an sich glauben!“ – Ein Motto, nicht nur fürs Streaming

An sich zu glauben ist enorm wichtig. Das haben viele unserer Streaming-Partner bestätigt. Woran Dani aber nicht so recht geglaubt hatte und was sie auch nicht geplant hatte, war: „Das ‚Berühmt werden‘ ist eigentlich kein Traum von mir! Streamen hat für mich andere Hintergründe. Ich habe schon einige Zeit auf Twitch anderen Streamern zugesehen und irgendwann dachte ich mir: ‚So… Das versuch ich jetzt auch‘. Da ich das Land gewechselt habe, sind meine Familie und Freunde leider etwas weiter entfernt. Auch wenn man es nicht ist, fühlt man sich in dieser Situation aber manchmal etwas einsam. Mir ging es auch gesundheitlich nicht so toll.

Nicht nur beim Streamen, sondern auch in der Natur holt sich Dani Energie

Beim Streamen hatte ich dann wieder Kontakt zu anderen Leuten. Man lernt viele nette Menschen kennen. Recht schnell hat sich eine kleine Community gebildet, wo man sich im Stream gerne austauscht. Ich bin froh, den Mut gefunden zu haben, mit dem Streamen zu beginnen, weil ich sonst echt eine Menge Spaß verpasst hätte.

Man muss den Viewern einen Grund liefern, auf dem Kanal zu bleiben

Auch wenn es nicht ihr Primärziel war – unsere Streamerin ist der Meinung, dass die vielen Streaming-Plattformen jeden zum Star machen können: „Also prinzipiell hat jeder die Chance dazu, aber es kommt dann eben drauf an, wie man rüber kommt oder ob das was man tut, für andere interessant ist. Ohne einen Grund zu liefern, warum man zuschauen soll, wird das Ganze nicht laufen.“

Für sie ist Streamen nicht so langweilig wie das, was so im TV läuft

Zum Thema (Game-)Streaming als Medium der Zukunft meint die 29-Jährige: „Ich kann mir vorstellen, dass es so sein wird, weil es eben auf persönlicher Ebene unterhält. Beim Fernsehen schaut man zu und lässt sich berieseln. Im Stream kann man aber mit dem Streamer quatschen und mit der Community chatten. Kommt also ganz drauf an, auf was man momentan mehr Lust hat.“

Was war es, was bei dir die Lust am Streamen geweckt hat?

„Ich hatte in keinem Job bisher das Gefühl, richtig glücklich zu sein und der Gedanke, dies noch ewig machen zu müssen, ist kein schönes Gefühl. Vor allem, weil man die meiste Zeit seines Lebens im Job verbringt. Mit dem Streamen habe ich zum ersten Mal etwas gefunden, was mir richtig Spaß macht. Auf das ich mich jeden Tag freue und gerne mache. Umso besser ist es, zu wissen, dass es die Chance gibt, das Ganze auch mal beruflich machen zu können. Jeden Tag das tun, was man liebt. Und nicht dieses Gefühl, sein Leben mit Dingen zu verschwenden, die man gar nicht mag. Man lebt nur einmal. Ich würde Vollzeit streamen, sobald ich weiß, dass es finanziell auch möglich ist. Es muss natürlich auch alles abgesichert sein.“

Wie auch Dani weiß, steht und fällt Vollzeit Streamen mit der Anzahl von Viewern und Abonnenten. Und um die zu erreichen, haben viele Streamer neben einem Twitch Account auch noch einen YouTube Channel. Dani hält davon nicht viel: „Natürlich kann man auch auf mehreren Streaming-Seiten präsent sein, aber ich persönlich bin lieber nur auf einer und betreibe diese dafür mit meiner ganzen Kraft.“

Danis Markenzeichen: „OIDA“ [österreichisches Universalwort]

Schlechtes Gameplay?! Der Chat braucht halt sehr viel Aufmerksamkeit...

Ihre Kraft setzt das Gamer Girl dazu ein, die eigene Community zu unterhalten. Mittlerweile kennt sie die schon ziemlich gut: „Ich würde mal behaupten, dass ich meine Community sehr gut kenne. Natürlich komme ich wegen meiner Verpeiltheit auch mal etwas durcheinander, aber das ist meine Community ja schon gewohnt von mir :D. Damit ich den Überblick behalte, falls extrem viel im Chat geschrieben wird, wo man nicht mehr hinterherkommt, aber man sich richtig austauschen will, dann wird das Spiel unterbrochen, damit der Chat auch meine volle Aufmerksamkeit bekommt. Ansonsten liest und quatscht man während dem Zocken, was man dann meist an meinem schlechten Spiel sieht :D“

Schlechtes Gameplay? Von wegen – der Stream braucht volle Aufmerksamkeit

Viele Streamer haben zu Beginn echt damit zu kämpfen, überhaupt einmal Viewer zu bekommen – auch wenn ihr Skill noch so gut ist: „Aller Anfang ist schwer. Anfangs waren 0-5 Viewer im Stream. Das heißt, es gab auch Tage, wo ich eine Stunde zB gar keinen Viewer hatte. Nach 5 Monaten habe ich es geschafft, zum ersten Mal 30-50 Zuschauer im Chat zu haben, ohne ein Raid oder Host. Und dann gab es wieder Tage, wo plötzlich nur noch 5-10 Viewer da sind. Wichtig ist nur, dass man nicht aufgibt, wenn man das wirklich gern macht, was man tut. Es dauert natürlich etwas, aber wenn man für Viewer interessant ist, wird es mit der Zeit automatisch mehr.“

Neben Streaming bleibt keine Zeit für privates Spielen

Damit die Viewer dann zur treuen Stammcommunity werden und auch bleiben, wäre es wichtig, immer Unterhaltsames und Neues zu bieten. Die Rede ist von Content, den man laufend neu produzieren muss: „Also bei mir ist automatisch immer Abwechslung, weil ich sehr viel mit meiner Community plaudere und es jeden Tag immer etwas Neues zu quatschen gibt. Außerdem kommen immer wieder neue Spiele raus. Dann plant man wieder ein Giveaway oder hat einen Special Stream. Also langweilig wird mir und meiner Community nicht :D“

Grumpy Danis neuestes Twitch Streaming Highlight ansehen:

„Natürlich mache ich mir selbst auch Gedanken, aber es schadet auch nicht, die Community zu fragen. Bringt ja auch nichts, wenn ich etwas wahnsinnig toll finde, es aber niemanden von meiner Community interessiert.“, so die sympathische Gamerin, auf die Frage, ob sie einen festen Plan verfolgt oder ihre Community über die Inhalte auf ihrem Channel entscheiden lässt.
Die Community ist ausnahmslos immer dabei, egal was Dani zockt: „Wenn ich spiele (so gut wie jeden Tag), dann streame ich das auch. Ich wüsste nicht, wann dann noch Zeit für privates Zocken sein sollte. Immerhin muss ich ja auch noch Sachen erledigen, meinen süßen Hund auspowern, soziale Kontakte pflegen und ganz wichtig ist Zeit mit meinem Partner verbringen.“

Neben Streaming hat Dani auch noch ein Privatleben

Flamer und Trolle bleiben oft nicht lange

„Don’t feed the troll!“ – Hater, Flamer und Trolle werden gebannt

Als weiblicher Streamer ist es ab und zu etwas schwierig in der noch stark von Männern dominierten Gaming-Szene. Oft sind Female Gamer mit negativen Kommentaren und Vorbehalten konfrontiert – ganz anders nimmt das Dani wahr: „Also bis jetzt habe ich in meinem Stream keine Vorbehalte mitbekommen. Meine Community nimmt mich natürlich so an, wie ich bin, ansonsten wären sie ja nicht bei mir. Ich glaube nur, dass Streamerinnen öfter unpassende Kommentare erhalten als Streamer, aber das ist nur eine Vermutung. Diese Leute bleiben aber sowieso nicht lange im Chat – #Bann xD“.

Auch Dani hat mehr männliche als weibliche Zuschauer, „… was aber dran liegt, dass es mehr männliche Zocker gibt und daher auch mehr Männer auf der Seite sind. Ist aber auch nur eine Vermutung.“ Dass es keine reinen Boys/Girlies-Games gibt, beweist auch Dani, denn sie zockt, was ihr gerade Spaß bereitet: „Ich habe keine Ahnung, was bei Female Gamern gerade angesagt ist. Ich spiele das, worauf ich Lust habe und schau nicht andere Gamerinnen durch, was gerade IN sein dürfte.“ Was gerade in ist und von der Community regelmäßig gefeiert wird, ist IRL (In Real Life Streaming).

Öffentliches IRL Streaming ist in der EU laut DSVGO leider nicht möglich

IRL Streaming klappt in Europa leider nicht

Für Dani zwar sehr interessant, etwas hält jedoch sie und auch andere europäische Streamer davon ab: „Da ich mit meiner Community ein freundschaftliches Verhältnis habe, finde ich Real Life Streaming super. Somit kann man die Community auf dem Laufenden halten und sich austauschen. Allerdings klappt das wegen der neuen DSGVO meist nicht.“

Aber auch ohne IRL-Elemente hat Dani weiterhin viel Freude am Streamen. Besondere Momente, die in Erinnerung geblieben sind? „So richtig spezielle Momente gibt es nicht. Es ist für mich einfach jeden Tag ganz besonders. Indem meine Community regelmäßig zuschaut, ist das für mich Bestärkung/Bestätigung genug. Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass es so ist.“

Zum Schluss wollten wir von Dani noch wissen, welche Ziele sie im Streaming verfolgt: „Mein Ziel ist natürlich, es irgendwann zu schaffen, das hauptberuflich zu machen. Dazu fehlt mir aber noch die passende Reichweite.“

Ob Hobby oder Beruf – Streaming sollte letzten Endes Spaß machen
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